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Samstag, 10. Dezember 2011

Kambodscha

Unser erster Halt in Kambodscha war Phnom Penh. Auch hier gibt es einiges zu sehen. Wie immer sind die Eintrittspreise für Touristen teurer als für die Einheimischen. In Kambodscha bezahlt man sie allerdings in Dollar. Babsi war froh einige davon in der Tasche zu haben:


Vor dem Wat Phnom - dem Hügeltempel. Mit ganzen
27 Metern der höchste Punkt der Stadt.

Im Tempel wird Buddha für die Besucher hübsch gemacht.

Der goldene Buddha bleibt ungeschminkt.

Babsi im Nationalmuseum.

Der Königspalast, in dem heute noch König Sihanouk lebt.


Bei den Rundgängen durch die Straßen kamen wir beide auf unsere Kosten. Martin bekam frisch gegrillte Fleischspießchen und Babsi entdeckte ihre Liebe zu Kokosnuss-Shakes.




Kambodscha ist eines der ärmsten Länder Südostasiens und immer noch von der schrecklichen Zeit von 1975 bis 1979 gezeichnet. Damals herrschten die Roten Khmer unter Pol Pot. Dieser wollte einen Agrarstaat bilden und zwang die gesamte Bevölkerung am Land unter schwersten Bedingungen zu arbeiten.
Ein Drittel der Kambodschaner starb an Unterernährung und Erschöpfung oder wurde auf den zahlreichen „Killing Fields“ getötet. Auf einem der Größten gibt es heute eine Gedenkstätte sowie eine bewegende Tour mit einem Audioguide, durch den man das Geschehene vielleicht ansatzweise verstehen kann.







Pol Pot wollte die gesamte intellektuelle Elite des Landes vernichten. Es genügte schon eine Brille zu tragen, oder eine Fremdsprache zu beherrschen um als Regimegegner zu gelten. Verdächtige wurden in das geheime Staatsgefängnis „Tuol Sleng“ gebracht. In der ehemaligen Schule wurden 14.000 Männer, Frauen und sogar Kinder zu Tode gefoltert.







Nach diesen bewegenden Eindrücken verließen wir Phnom Penh und besuchten die größte religiöse Stätte der Welt zum Sonnenaufgang: Angkor Wat. Leider waren wir nicht alleine...




Drei Tage lang erforschten wir die Tempel von Angkor und Umgebung. Abseits von Angkor Wat waren wir in manchen Tempeln auch alleine.











Freitag, 25. November 2011

Hoi An - Mui Ne - Ho Chi Minh City

Hoi An ist eigentlich bekannt für die vielen Maßschneidereien und die malerische Altstadt. Nach fast drei Monaten unterwegs interessierten wir uns allerdings nur für die Happy Hour in den Cocktailbars.




Am nächsten Tag ging es dann leicht beeinträchtigt weiter nach Mui Ne. Dort holten wir die versäumten Erlebnisse in Hoi An nach:

Martin konnte seinen ersten Surfkurs machen.


Babsi beim "Tropical Minigolf"

Parasailing: Das Motorboot zog uns am Fallschirm hängend

Außerdem machten wir einen Ausflug zu den nahegelegenen „Fairy Springs“. Dort konnten wir durch warme Quellen waten, die sich durch Sanddünen schlängeln.



Danach gings zu den roten und weißen Sanddünen (wir konnten keinen Unterschied sehen). Martin der sich Stunden davor noch über Touristenfotos aufregte, auf denen sinnlos im Sand herum gesprungen wird, konnte sich beim Anblick der Dünen nicht mehr halten:







Ein weiteres Highlight in Mui Ne waren die fangfrischen Meeresfrüchte und gegrillten Fische. Von Red Snapper bis zu Riesengarnelen und Tintenfischen probierten wir uns durch die Karte. Bei Preisen von rund 3,00 EUR für einen ganzen Fisch, ist das auch nicht schwer.
Die frische Kokosnuss schaut allerdings nur auf dem Foto gut aus.




Der letzte Stop in Vietnam war Ho Chi Minh City a.k.a. Saigon. Dort wurde uns zum ersten Mal bewusst, dass bald Weihnachten ist.




Bei unserem obligatorischen Stadtrundgang kamen wir am Hotel de Ville, an verschiedenen Märkten, dem vietnamesischen Notre Dame und dem Independence Palace vorbei.

ehemaliges Hotel - heute Regierungssitz

Rambutan: verwandt mit der Litschi
und Lieblingsfrucht von Babsi

Notre Dame - kein Scherz heißt wirklich so

Im Independence Palace, dem ehemaligen Wohnsitz
des südvietnamesischen Präsidenten.


Martins Haarwuchs hatte bereits solche Dimensionen angenommen, dass er nur mehr mit Kappe ausser Haus konnte. Nach langem Hin und Her ging es dann endlich zum Frisör. Statt einem einfachen Haarschnitt gabs aber auch noch eine Rasur, Gesichtsmaske und anschließende Massage. Auf die Ohrreinigung mit mittelalterlichen Instrumenten hat er allerdings dankend verzichtet.
Preis für das eineinhalbstündige Spektakel: 3,00 EUR.



Am letzten Tag besuchten wir die Cu-Chi Tunnel außerhalb von Ho Chi Minh City. Die Vietcong bauten und lebten während des Vietnamkrieges in diesem Tunnelsystem. Im gesamten Gebiet wurden zudem grausame Fallen aufgestellt um die Amerikaner zu entwaffnen. Unser eh schon wahnsinnige Reiseleiter führte uns diese mit größter Freude vor:




Teil der Tour war ein „Rundgang“ durch ein Teil des Tunnelsystems. Wobei von gehen eigentlich keine Rede sein kann, denn in den dunklen und stickigen Erdlöchern kamen wir nur kriechend voran.