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Freitag, 25. November 2011

Hoi An - Mui Ne - Ho Chi Minh City

Hoi An ist eigentlich bekannt für die vielen Maßschneidereien und die malerische Altstadt. Nach fast drei Monaten unterwegs interessierten wir uns allerdings nur für die Happy Hour in den Cocktailbars.




Am nächsten Tag ging es dann leicht beeinträchtigt weiter nach Mui Ne. Dort holten wir die versäumten Erlebnisse in Hoi An nach:

Martin konnte seinen ersten Surfkurs machen.


Babsi beim "Tropical Minigolf"

Parasailing: Das Motorboot zog uns am Fallschirm hängend

Außerdem machten wir einen Ausflug zu den nahegelegenen „Fairy Springs“. Dort konnten wir durch warme Quellen waten, die sich durch Sanddünen schlängeln.



Danach gings zu den roten und weißen Sanddünen (wir konnten keinen Unterschied sehen). Martin der sich Stunden davor noch über Touristenfotos aufregte, auf denen sinnlos im Sand herum gesprungen wird, konnte sich beim Anblick der Dünen nicht mehr halten:







Ein weiteres Highlight in Mui Ne waren die fangfrischen Meeresfrüchte und gegrillten Fische. Von Red Snapper bis zu Riesengarnelen und Tintenfischen probierten wir uns durch die Karte. Bei Preisen von rund 3,00 EUR für einen ganzen Fisch, ist das auch nicht schwer.
Die frische Kokosnuss schaut allerdings nur auf dem Foto gut aus.




Der letzte Stop in Vietnam war Ho Chi Minh City a.k.a. Saigon. Dort wurde uns zum ersten Mal bewusst, dass bald Weihnachten ist.




Bei unserem obligatorischen Stadtrundgang kamen wir am Hotel de Ville, an verschiedenen Märkten, dem vietnamesischen Notre Dame und dem Independence Palace vorbei.

ehemaliges Hotel - heute Regierungssitz

Rambutan: verwandt mit der Litschi
und Lieblingsfrucht von Babsi

Notre Dame - kein Scherz heißt wirklich so

Im Independence Palace, dem ehemaligen Wohnsitz
des südvietnamesischen Präsidenten.


Martins Haarwuchs hatte bereits solche Dimensionen angenommen, dass er nur mehr mit Kappe ausser Haus konnte. Nach langem Hin und Her ging es dann endlich zum Frisör. Statt einem einfachen Haarschnitt gabs aber auch noch eine Rasur, Gesichtsmaske und anschließende Massage. Auf die Ohrreinigung mit mittelalterlichen Instrumenten hat er allerdings dankend verzichtet.
Preis für das eineinhalbstündige Spektakel: 3,00 EUR.



Am letzten Tag besuchten wir die Cu-Chi Tunnel außerhalb von Ho Chi Minh City. Die Vietcong bauten und lebten während des Vietnamkrieges in diesem Tunnelsystem. Im gesamten Gebiet wurden zudem grausame Fallen aufgestellt um die Amerikaner zu entwaffnen. Unser eh schon wahnsinnige Reiseleiter führte uns diese mit größter Freude vor:




Teil der Tour war ein „Rundgang“ durch ein Teil des Tunnelsystems. Wobei von gehen eigentlich keine Rede sein kann, denn in den dunklen und stickigen Erdlöchern kamen wir nur kriechend voran.



Samstag, 12. November 2011

Hanoi - Ha Long - Hue

Nach einer zweistündigen Bootsfahrt, einer siebenstündigen Busfahrt, einer Nacht am Flughafen von Bangkok und einem zweistündigen Flug kamen wir endlich in Hanoi – Vietnam an!



In Hanoi gibt es wahrscheinlich mehr Mopeds als Menschen. Deswegen mussten wir zuerst lernen die Straße zu überqueren. Ein freundlicher Vietnamese erklärte uns wie: „1-2-3 Go!“ und die Mopeds weichen einem tatsächlich aus. Das funktioniert allerdings nur wenn es überhaupt Platz gibt einen Fuß in den Verkehr zu setzen.




Trotz Smog und vieler Mopeds ist Hanoi eine wirklich schöne Stadt an einem zentral gelegenen See mit Freiluft Frisören und Tempeln.





Leider haben wir es mit dem Sightseeing ein bisschen übertrieben und Martins Flip-Flop löste sich fast auf. Nachdem bereits einige „Schuster“ am Straßenrand mit dem Finger auf Martins Füße zeigten, bemerkten auch wir dass es höchste Zeit für Erste-Schuh-Hilfe war.



In Vietnam haben wir wieder die Gelegenheit sehr abwechslungsreiche und richtig gute Gerichte zu probieren.

Pho: Vietnamesische Nudelsuppe

Banh: Knödel mit Faschiertem und Wachtelei

Unsere ersten und letzten Schnecken

Cha Ca : Fisch mit Gemüse und Reisnudeln
 

Auch das Nachtleben ist nicht zu unterschätzen. An jedem Straßenrand gibt es Bars. Zu erkennen an winzigen Kinderstühlen und improvisierten Bartheken. Das Beste: Bier gibt es für 0,40 Cent die Flasche.



zwischen den Mopeds und der Pyjamalady versteckt sich Babsi


Weiter ging die Reise in die Ha Long Bay, die aus fast 2.000 Kalkfelsen im Meer besteht. Wir buchten eine zweitägige Bootstour. Bekommen haben wir ein riesiges Schiff, dass wir uns nur mit fünf anderen Touristen teilen mussten.





Die meiste Zeit verbrachten wir am Deck des Schiffs um die Aussicht zu genießen. Außerdem besuchten wir eine der Höhlen und waren mit dem Kajak unterwegs.




Die Nacht verbrachten wir ebenfalls auf dem Boot. Mit dem Karaokeprogramm wurden wir zum Glück verschont und durften dafür erfolglos Tintenfische angeln.




Am nächsten Tag bestiegen wir einen der Kalkfelsen und wurden mit einem atemberaubenden Ausblick auf die Ha Long Bay belohnt.




Nach einer knapp 16stündigen Fahrt im Nachtbus, war uns der Wahnsinn ins Gesicht geschrieben, als wir die Innenstadt von Hue besichtigten.




Zum Glück holte uns der Schlaf bald ein und wir konnten auch noch den restlichen Tag die Stadt erkunden.





Da wir seit zweieinhalb Monaten kein einziges Mal selbst gekocht haben, hat uns die Aussicht auf einen Kochkurs in Hue sehr gefallen. Bei einem morgendlichen Marktbesuch kauften wir mit unserem Kochlehrer die Zutaten für unser Essen. In seinem Restaurant verarbeiteten wir diese zu landestypischen Gerichten.





Banh Khoai: Frittierter Schrimpcrepe mit Erdnusssauce

Nem: Vietnamesische Frühlingsrollen mit Gemüse

Bun Bo Hue: Pho aber diesmal a là Hue