Hoi An ist eigentlich bekannt für die vielen Maßschneidereien und die malerische Altstadt. Nach fast drei Monaten unterwegs interessierten wir uns allerdings nur für die Happy Hour in den Cocktailbars.
Am nächsten Tag ging es dann leicht beeinträchtigt weiter nach Mui Ne. Dort holten wir die versäumten Erlebnisse in Hoi An nach:
| Martin konnte seinen ersten Surfkurs machen. |
| Babsi beim "Tropical Minigolf" |
| Parasailing: Das Motorboot zog uns am Fallschirm hängend |
Außerdem machten wir einen Ausflug zu den nahegelegenen „Fairy Springs“. Dort konnten wir durch warme Quellen waten, die sich durch Sanddünen schlängeln.
Danach gings zu den roten und weißen Sanddünen (wir konnten keinen Unterschied sehen). Martin der sich Stunden davor noch über Touristenfotos aufregte, auf denen sinnlos im Sand herum gesprungen wird, konnte sich beim Anblick der Dünen nicht mehr halten:
Ein weiteres Highlight in Mui Ne waren die fangfrischen Meeresfrüchte und gegrillten Fische. Von Red Snapper bis zu Riesengarnelen und Tintenfischen probierten wir uns durch die Karte. Bei Preisen von rund 3,00 EUR für einen ganzen Fisch, ist das auch nicht schwer.
Die frische Kokosnuss schaut allerdings nur auf dem Foto gut aus.
Der letzte Stop in Vietnam war Ho Chi Minh City a.k.a. Saigon. Dort wurde uns zum ersten Mal bewusst, dass bald Weihnachten ist.
Bei unserem obligatorischen Stadtrundgang kamen wir am Hotel de Ville, an verschiedenen Märkten, dem vietnamesischen Notre Dame und dem Independence Palace vorbei.
| ehemaliges Hotel - heute Regierungssitz |
| Rambutan: verwandt mit der Litschi und Lieblingsfrucht von Babsi |
| Notre Dame - kein Scherz heißt wirklich so |
| Im Independence Palace, dem ehemaligen Wohnsitz des südvietnamesischen Präsidenten. |
Martins Haarwuchs hatte bereits solche Dimensionen angenommen, dass er nur mehr mit Kappe ausser Haus konnte. Nach langem Hin und Her ging es dann endlich zum Frisör. Statt einem einfachen Haarschnitt gabs aber auch noch eine Rasur, Gesichtsmaske und anschließende Massage. Auf die Ohrreinigung mit mittelalterlichen Instrumenten hat er allerdings dankend verzichtet.
Preis für das eineinhalbstündige Spektakel: 3,00 EUR.
Am letzten Tag besuchten wir die Cu-Chi Tunnel außerhalb von Ho Chi Minh City. Die Vietcong bauten und lebten während des Vietnamkrieges in diesem Tunnelsystem. Im gesamten Gebiet wurden zudem grausame Fallen aufgestellt um die Amerikaner zu entwaffnen. Unser eh schon wahnsinnige Reiseleiter führte uns diese mit größter Freude vor:
Teil der Tour war ein „Rundgang“ durch ein Teil des Tunnelsystems. Wobei von gehen eigentlich keine Rede sein kann, denn in den dunklen und stickigen Erdlöchern kamen wir nur kriechend voran.