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Montag, 17. Oktober 2011

Kathmandu - Bodhnath - Bhaktapur


Um unsere 10-Stunden Reise von Pokhara nach Kathmandu zu verkürzen, entschieden wir uns für den Wasserweg und buchten eine zweitägige Raftingtour. Vom Raften gibt es leider keine Fotos weil Babsi mit Rudern bzw. Martin mit "durch die Stromschnellen schwimmen" beschäftigt war. 
Das Campen war dabei genauso inklusive wie der restliche 5stündige Reiseweg im örtlichen Bus. Nicht geplant war, dass wir die gesamte Fahrt auf dem Dach verbringen mussten.





Um uns Geld zu sparen, hat Martin Babsi als Reiseleiterin engagiert. Als ob sie die letzten zwanzig Jahre nichts anderes gemacht hätte, führte sie uns durch die Straßen und Sehenswürdigkeiten von Kathmandu.






Die Geschichte eines kleinen Mädchens, das am Durbar Square, dem Hauptplatz von Kathmandu, wohnt, hat uns besonders berührt. Sie ist bekannt als Kumari, eine lebende Gottheit. Im Alter von vier bis zwölf Jahren muss sie weit weg von ihrer Familie in einem Tempel leben. Durch ein strenges Auswahlverfahren wird danach eine neue Kumari bestimmt. Neben rund 80 körperlichen Merkmalen, darf eine echte Kumari nicht weinen, wenn in einem dunklen Tempel 108 Büffel, 108 Ziegen und 108 Hennen vor ihr geschlachtet werden. Bei uns ein klassischer Fall für die Kindernothilfe und Vier Pfoten.
In ihrem Tagesablauf ist sie damit beschäftigt Einheimische zu segnen und Touristen von ihrem Balkon aus zu zuwinken. Fotos machen ist natürlich strengstens verboten. Deswegen gibts hier nur ein Foto vom Foto.


Direkt neben Kathmandu liegt Bodhnath, das wichtigste Zentrum des tibetischen Buddhismus in Nepal. Der Ort besteht aus einer riesigen Stupa und unzähligen Klöstern in denen die tibetischen Mönche von Früh bis Spät beten.





In Bodhnath konnte Martin seinen ersten und vermutlich auch seinen letzten tibetischen Tee probieren.



warmer Buttermilchtee mit viel Salz!

Am nächsten Morgen sind wir früh aufgestanden um uns die morgentlichen Gebete an der Stupa anzusehen. Doch außer uns und ein paar hundert Tauben, bekamen wir nur einen alten Mönch zu sehen.


Weiter gings nach Bhaktapur oder wie wir es nennen: das Disneyland Nepals. Martin konnte sich beim Anblick der freundlichen Statuen nicht mehr halten.






Auch sehr zum empfehlen das Restaurant "Marco Polo". Wir warteten auf das Essen und versuchten dabei die 286 Fehler in der Speisekarte zu finden. Hier ein kleiner Auszug:




Zurück in Kathmandu feierten wir unser 6-jähriges Jubiläum.


Wir stiegen im Radisson ab und gingen schick essen.




Bevor es nach Hong Kong weitergeht, besuchten noch Swayambhunath: den Affentempel Kathmandus. Der Name ist hier Programm.




3 Kommentare:

  1. Ihr schaut schön gebräunt und verdammt fröhlich aus. So eine weltreise scheint spaß zu machen ;)

    lg
    Freddi

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  2. Schön, hab heute schon den ganzen Tag auf die neuesten Bilder gewartet. Die Laune ist gut - doch noch kein Boreout. Habt ihr Gummistiefel für Südostasien bereit?
    Mum

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  3. und wie das spaß macht - kann ich nur empfehlen :) !

    Und Gummistiefel tauschen wir gegen einen Neoprenanzug ein. Das Hochwasser kann uns beim Tauchen in Thailand nix anhaben ;)

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