Seiten

Samstag, 12. November 2011

Hanoi - Ha Long - Hue

Nach einer zweistündigen Bootsfahrt, einer siebenstündigen Busfahrt, einer Nacht am Flughafen von Bangkok und einem zweistündigen Flug kamen wir endlich in Hanoi – Vietnam an!



In Hanoi gibt es wahrscheinlich mehr Mopeds als Menschen. Deswegen mussten wir zuerst lernen die Straße zu überqueren. Ein freundlicher Vietnamese erklärte uns wie: „1-2-3 Go!“ und die Mopeds weichen einem tatsächlich aus. Das funktioniert allerdings nur wenn es überhaupt Platz gibt einen Fuß in den Verkehr zu setzen.




Trotz Smog und vieler Mopeds ist Hanoi eine wirklich schöne Stadt an einem zentral gelegenen See mit Freiluft Frisören und Tempeln.





Leider haben wir es mit dem Sightseeing ein bisschen übertrieben und Martins Flip-Flop löste sich fast auf. Nachdem bereits einige „Schuster“ am Straßenrand mit dem Finger auf Martins Füße zeigten, bemerkten auch wir dass es höchste Zeit für Erste-Schuh-Hilfe war.



In Vietnam haben wir wieder die Gelegenheit sehr abwechslungsreiche und richtig gute Gerichte zu probieren.

Pho: Vietnamesische Nudelsuppe

Banh: Knödel mit Faschiertem und Wachtelei

Unsere ersten und letzten Schnecken

Cha Ca : Fisch mit Gemüse und Reisnudeln
 

Auch das Nachtleben ist nicht zu unterschätzen. An jedem Straßenrand gibt es Bars. Zu erkennen an winzigen Kinderstühlen und improvisierten Bartheken. Das Beste: Bier gibt es für 0,40 Cent die Flasche.



zwischen den Mopeds und der Pyjamalady versteckt sich Babsi


Weiter ging die Reise in die Ha Long Bay, die aus fast 2.000 Kalkfelsen im Meer besteht. Wir buchten eine zweitägige Bootstour. Bekommen haben wir ein riesiges Schiff, dass wir uns nur mit fünf anderen Touristen teilen mussten.





Die meiste Zeit verbrachten wir am Deck des Schiffs um die Aussicht zu genießen. Außerdem besuchten wir eine der Höhlen und waren mit dem Kajak unterwegs.




Die Nacht verbrachten wir ebenfalls auf dem Boot. Mit dem Karaokeprogramm wurden wir zum Glück verschont und durften dafür erfolglos Tintenfische angeln.




Am nächsten Tag bestiegen wir einen der Kalkfelsen und wurden mit einem atemberaubenden Ausblick auf die Ha Long Bay belohnt.




Nach einer knapp 16stündigen Fahrt im Nachtbus, war uns der Wahnsinn ins Gesicht geschrieben, als wir die Innenstadt von Hue besichtigten.




Zum Glück holte uns der Schlaf bald ein und wir konnten auch noch den restlichen Tag die Stadt erkunden.





Da wir seit zweieinhalb Monaten kein einziges Mal selbst gekocht haben, hat uns die Aussicht auf einen Kochkurs in Hue sehr gefallen. Bei einem morgendlichen Marktbesuch kauften wir mit unserem Kochlehrer die Zutaten für unser Essen. In seinem Restaurant verarbeiteten wir diese zu landestypischen Gerichten.





Banh Khoai: Frittierter Schrimpcrepe mit Erdnusssauce

Nem: Vietnamesische Frühlingsrollen mit Gemüse

Bun Bo Hue: Pho aber diesmal a là Hue

4 Kommentare:

  1. Auch die Apotheke verfolgt mit großem Interesse eure Reise!
    Alles Gute weiterhin!

    AntwortenLöschen
  2. irgendwie dreht sich bei euch fast alles ums essen.. und den armen zurückgebliebenen läuft das wasser zusammen und knurrt der magen.

    Tolle Fotos!!!! die "boots-tour" muss ein traum gewesen sein...

    lg und weiterhin viel spass!!!

    Herr Anonym Dirk

    AntwortenLöschen
  3. Marion und Herbert28. November 2011 um 15:57

    Verfolgen gerne eure Fotos mit den tollen Kommentaren. Man sieht es geht euch gut. Muß alles sehr spannend sein. Toll wie ihr das so alles meistert !!
    Lb. Grüße Marion und Herbert

    AntwortenLöschen
  4. Liebe Babsi, lieber Martin,

    bin erst jetzt dazu gekommen euren Blog zu lesen (jaja, ich hab viel zu tun, Schande über mich, wie kann ich nur, etc etc.)... aber ich hab mir mit einem Grinsen im Gesicht all eure Geschichten rückwärts durchgelesen, also beginnend mit November bis einschließlich August (nein, ich hab nicht die Wörter rückwärts ausgesprochen). Freue mich, dass es euch gut geht, und wünsche euch weiterhin viel Spaß und eine geniale Zeit!

    LG, Georg

    PS: Der Schnauzer war Ausdruck geistiger Umnachtung. Der kommt nie wieder. Ich wiederhole: NIE WIEDER!

    AntwortenLöschen