Die Einreiseformalitäten an der Landesgrenze nach Laos erledigt Babsi mittlerweile so schnell, dass sie nicht mal mehr ihren Rucksack ablegen muss.
In Laos gönnten wir uns lokale Spezialitäten. Zum Teil sehr gewöhnlich (Laap: eine Art Kräutersalat mit Hühnchen), zum Teil aber auch ungewöhnlich (frittierte Heuschrecken mit Limettenblättern).
In Vientiane, der Hauptstadt Laos, besuchten wir das NORDkoreanische Restaurant „Pyongyang“. Mehr interessant als das Essen waren die choreographierten Tanz- und Gesangseinlagen der Kellnerinnen. Ganz zu schweigen von den Propagandafilmen, die in der Zwischenzeit in den Fernsehern liefen.
Das Wahrzeichen der Stadt ist der „Arc de Triumph“. Von den Laoten wird dieser aber wenig geschätzt.
Andere Aktivitäten in Vientiane: Zahlreiche Tempeln (und noch mehr Buddhas), nächtliche Workouts am Hauptplatz (an denen wir uns nicht beteiligt haben), sowie der etwas außerhalb gelegene Buddhapark (in dem man auf der Plattform eines riesigen Kürbis die Aussicht genießen kann).
Bowling ist in Vientiane so billig wie nirgends. Eine Runde kostet gerade mal 1 Euro. Das bedeutet aber nicht unbedingt, dass man deswegen gute Ergebnisse erzielt. Nach der fünften Runde wurden wir immer schlechter. Haben wir schon erwähnt, dass ein großes Bier auch nur 1 Euro kostet?
Unseren Halt in der Partystadt Vang Vieng haben wir bitter bereut. Fotos von besoffenen und halbnackten Trunkenbolden ersparen wir euch an dieser Stelle und zeigen dafür das einzig schöne, das Vang Vieng zu bieten hat: den Sonnenuntergang.
Umso schöner war Luang Prabang. Die Mönche prägen hier das Stadtbild. Von früh morgendlichen Prozessionen bis zum abendlichen Trommeln konnten wir alles mitverfolgen.
In einer Stadt in der viele Mönche sind, gibt es natürlich auch viele Klöster.
Auch wir opferten auf unseren Besichtigungstouren. Diesmal mussten Martin's Flip-Flops dran glauben.
Um nach Huay Xai zu kommen und der schrecklichen Busfahrt zu entgehen, entschieden wir uns für eine zweitägige Mekongfahrt. Am ersten Tag ging die Reise allerdings viel zu früh los, ganz zu schweigen von der Kälte.
An Bord konnten wir brisante Informationen sammeln. Vorsicht das kommende Bild ist nicht für Kinder geeignet!
| Winnie Puh ist ein japanischer Kettenraucher! |
Nach dem ersten Tag legten wir einen Zwischenstopp in Pak Beng ein. Die Aussicht am nächsten Morgen auf den Mekong war überwältigend.
Am zweiten Tag passierten wir unglaubliche Haltestellen und das Wetter meinte es besser mit uns.
In Huay Xai nahmen wir an der „Gibbon Experience“ teil. Bei der zweitägigen Wanderung durch den Dschungel überwanden wir Schluchten an einem Drahtseil hängend. Babsi war bereits von der Grundausstattung sehr angetan.
Die Drahtseile waren bis zu 800m lang und 200m hoch. Bei einer Geschwindigkeit von bis zu 40km/h hatten wir nur wenig Zeit den gigantischen Ausblick über den Dschungel zu genießen.
| Babsi im Anflug |
| Martin schwingt sich durch die Lüfte. |
Sooooo schön! Bitte weitermachen mit den tollen Fotos, werde sie für Omi runterlasen. Dickes Busserl Mum
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