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Donnerstag, 12. April 2012

Argentinien I - Buenos Aires, Patagonien, Cordoba

Auf Grund eines enormen Jetlags (14 Stunden Zeitverschiebung von Australien), gingen wir die Tage in Buenos Aires langsam an. Anstatt zu Fuss die Hauptstadt zu erkunden, entschieden wir uns diesmal den Touribus zu nehmen.



Einer der zahlreichen Stops war die Casa Rosada, der argentinische Präsidentenpalast. Hier hielt Evita ihre berühmten Reden vom Balkon zum Volk. Babsi freundete sich dort gleich mit der lokalen Bevölkerung an.




Der Stadtteil La Boca ist für seine Fussballmannschaft Boca Juniors, dem Heimatverein von Maradona bekannt. Da es eine sehr arme Gegend ist, sollte man als Tourist besser aufpassen. Martin konnte seine Empanadas nur unter Polizeischutz genießen.



Am Friedhof von Recoleta ist jeder Argentinier der Rang und Namen hatte begraben. Neben riesigen Mausoleen, in denen die Särge aufgebahrt sind, gibt es dort noch allerhand gruseliges zu sehen.












Nach Buenos Aires flogen wir an den südlichsten Punkt an dem wir jemals waren: Patagonien. Bei einem Spaziergang durch die Laguna Nimez in El Calafate konnten wir einen ersten Blick auf den Lago Argentino, den größten See Argentiniens, werfen.



Am nächsten Tag konnten wir den See dann in voller Pracht bestaunen. Direkt daran liegt der Perito Moreno Gletscher, der einzige weltweit der noch wächst. Dadurch konnten wir miterleben wir riesige Eismassen unter lautem Getöse in den See stürzten.





Die anderen Gletscher konnten wir nur mit dem Boot erkunden. Die riesigen Eisbrocken des Upsala Gletschers leuchten in den unterschiedlichsten Blautönen und sind mindestens so spektakulär wie der Gletscher selbst.





Martin konnte sich seinen Traum erfüllen und nachdem dieser Eisbrocken aus dem Wasser gefischt wurde, an tausendjährigem Eis nuckeln.





Nachdem wir auf unserer Reise schon an den unterschiedlichsten Plätzen geschlafen haben, dachten wir uns könnte nichts mehr überraschen. Doch dann führte uns ein Hostelbesitzer in El Chalten zu diesem Schlafplatz:

Wir durften in die rechte Seite des Schiffcontainers einziehen.


El Chalten ist bekannt für seine schönen Wanderrouten. Wir brachen am Sonntag in der Früh zur 6-Stunden Wanderung zum Gletschersee Laguna Torre auf.




Anfangs hatten wir viel Sonnenschein, doch das änderte sich mit voranschreitenden Höhenmetern. Der Schneefall kurz vor dem See überraschte uns daher sehr.


Wir sind die ohne rosa Kappe und Bieberfellmütze.


Nachdem wir vergessen haben die Adresse von unserem Hostel aufzuschreiben irrten wir um 8:00 Uhr in der Früh durch Cordoba. Das Hostel fanden wir nicht, dafür das Beste Cafe der Stadt.



Die Mythen über das argentinische Steak stellten sich als wahr heraus. Riesig, billig, zart und überdurchschnittlich gut.



Enttäuscht wurden wir dann allerdings vom Nationalgetränk Fernet-Cola. Nach der zweiten Mundspülung wechselten wir zu gutem argentinischen Bier und Rotwein.



Besonders interessant war das Museum „La Memoria“. Während der argentinischen Militärdiktatur wurden hier tausende von Menschen gefoltert und getötet. Heute gibt es hier eine bewegende Ausstellung die sich mit dieser Zeit auseinander setzt.



4 Kommentare:

  1. Lieber Martin, fahr nochmals zurück und bring mir ein Stück vom Eis mit...;-) Die Fotos sind wie immer der Hammer und es freut uns, dass es euch so gut geht!! LG Miriam und Chris!

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  2. Puahh.. das Steak schaut aber super lecker aus... auch mitbringen bitte.... :-)
    lg
    Martin (ARCOTEL)

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  3. Fernet-Cola = Mundspuelung? Martin? Auf dem Foto siehts so aus als wuerds dir schmecken und ich erinnere mich dass dir dieses goettliche Getraenk frueher sehr wohl gemundet hat.
    LG
    Stephan

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  4. @Martin: ja das steak alleine ist schon eine Reise nach Argentinien wert!
    @Stephan: ich war jung und hatte kein Geld ;-)

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