Von Brasilien aus flogen wir in das letzte Land unserer Weltreise den USA. In Los Angeles war Babsi nicht nur von den Sternen auf dem Walk of Fame, sondern auch von Spiderman & Co. sehr begeistert.
Martin verbrachte den Nachmittag im Amoeba Records. Dem größten Indie-Plattenladen der Welt. Babsi konnte ihn nach Stunden nur unter Protest aus dem Geschäft schleifen.
L.A. ist ja dafür bekannt, dass an jeder Straßenecke Stars zu finden sind. Und so war es dann auch. Fünf Minuten von unserem Hotel entfernt stand J. Lo und signierte Autogramme.
Am Venice Beach spazierten wir an den unglaublichsten Leuten vorbei. Nach einem rollschuhfahrendem E-Gitarristen, einem strippenden Gewichtsheber und unzähligen Verschwörungstheoretikern, landeten wir schließlich beim Schwertschlucker. Die Fotos bei denen er sich den Fleischerhacken in die Nase rammt und das andere Ende bei seinem Mund rausschaut, ersparen wir euch an dieser Stelle.
Vom Venice Beach aus ging es in DAS Lokal am Sunset Strip: das Rainbow. Der Ort in dem unzählige Guns ´n Roses Videos gedreht wurden, war für Martin natürlich ein Muss.
Das Outletcenter am Stadtrand von Los Angeles erwies sich für uns als Shoppingparadies. Nachdem wir wussten, dass es in wenigen Wochen schon nach Hause geht, kauften wir ein, ohne uns Gedanken über den nötigen Platz im Rucksack zu machen.
Von L.A. aus mieteten wir uns ein Auto und fuhren dann auf dem zum Teil achtspurigen Highway in Richtung San Francisco. Um dorthin zu gelangen hatten wir eine Woche Zeit und nutzten diese für einige Zwischenstopps an der Küstenstraße.
So blieben wir unter anderem in Pismo Beach um den Sonnenuntergang zu bewundern oder in San Simeon um eine Seelöwenkolonie zu beobachten.
Ebenfalls in San Simeon befindet sich das Hearst Castle. Als Europäer fällt es natürlich schwer von einem Schloss noch beeindruckt zu werden. Doch das ehemalige Zuhause des Zeitungsverlegers William Randolph Hearst kann sich durchaus sehen lassen. Neben dem Haupthaus gibt es mehrere Nebenhäuser, ein Innen- und Außenpool sowie über 100 Zimmer mit unzähligen Antiquitäten.
Im Big Sur Nationalpark unternahmen wir eine kleine Wanderung zu den McWay Falls. Diese Wasserfälle fließen direkt ins offene Meer.
Nachdem wir auf den Philippinen schon einen schwarzen und in Australien einen schneeweißen Sandstrand hatten, waren wir dann doch sehr überrascht am Pfeiffer Beach violetten Sand zu finden.
Kurz vor San Francisco wanderten wir noch durch den Ano Nuevo State Park. Neben wunderschönen Wanderwegen durch die Sanddünen gibt es dort auch einen Aussichtspunkt, an dem wir Seelöwen beobachten konnten. Zu unserem Glück konnten wir auch noch einen Kojoten sehen. Die Tiere sind anscheinend sehr scheu und selten zu beobachten.
In San Francisco gaben wir unser Auto zurück und mussten uns wieder zu Fuss fortbewegen. Babsi hätte wohl lieber das weltbekannte Cable Car genommen.
Nach Alcatraz konnten wir dann mit dem Boot fahren. Die Gefängnisinsel bietet einen Einblick in das Leben der Gefangenen in den 60er Jahren.
Auf dem Rückweg hatten wir dann einen schönen Ausblick auf eine der berühmtesten Brücken: die Golden Gate Bridge.
Nach zwei Wochen in Californien flogen wir an die Ostküste nach New York. Uns wurde langsam bewusst, dass es bald nach Hause geht und deswegen deckten wir uns mit Souvenirs ein.
| Ihn konnten wir leider nicht einpacken. |
Das Sightseeing kam natürlich nicht zu kurz, weil wir uns den New York Pass besorgten. Für knapp 180 Dollar konnten wir uns damit eine Woche lang so ziemlich jede Sehenswürdigkeit in New York anschauen. Ein paar davon waren:
| Die Freiheitsstatue in klein... |
| ...und in groß. |
| Babsi auf dem Empire State Building. |
| Martin auf dem Rockefeller Center. |
| Was für ein Ausblick! |
Kulinarisch ließen wir es uns auch noch einmal gut gehen und freuten uns sehr über Pancakes im amerikanischen Diner und äthiopisches Essen in Downtown.
Unseren letzten Vormittag verbrachten wir im Central Park mit dem wunderschönen Ausblick auf die Skyline New Yorks.
Nach 9 Monaten und 5 Tagen ging es wieder zurück nach Hause. In München wurden wir von Martins Schwester und Schwager mit Kindern, großem Transparent und noch größerer Freude empfangen.
Herzlich willkommen zu Hause! Vielen Dank, dass ihr uns in den letzten Monaten an euren Erlebnissen zeilhabdn ließt! Alles gute beim Eingewöhnen in den Alltag wünschen euch
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